Blick Ost neu fahnen Masterplan Ortskernbelebung Keutschach
2015
Masterplan Ortskernbelebung Keutschach

Keutschach am See zeigt sich als weit verzweigter Ort. Er besteht aus 15 Ortsteilen , die sich im faszinierenden Naturraum des Keutschacher Seentals sowohl als Wohnstandort als auch als touristisch genutzter Lebensraum entfaltet haben. Für Bewohner gilt die intensive Verschränkung der kleinteiligen Siedlungsstrukturen mit dem Naturraum als hohe Qualität vor Ort – eine Qualität, die jedoch auch ihren Preis hat:  die kleinteilige Siedlungsstruktur erzeugt teilweise negative Konsequenzen für die Mobilitätsanforderungen – es entsteht eine große Autoabhängigkeit mit starken Einschränkungen der Zugänglichkeit des öffentlichen Lebens für alle, die nicht Auto-mobil sind, also vor allem Kinder, Jugendliche und betagte Menschen. Außerdem verursacht die Siedlungsstruktur einen großen Ressourcenverbrauch – zerstreute Bebauungsstrukturen erzeugen lange Wege und hohe Infrastrukturkosten. Für touristische Gäste sind in Keutschach vor allem die Seen mit hoher Badequalität (und niederschwelligen Übernachtungsmöglichkeiten vor allem im Sinn von Familienpensionen und Campingangeboten) sowie der Aussichtsturm auf dem Pyramidenkogel bekannt – es zeigt sich jedoch, dass viele Besucher dieser Attraktoren den Ort bzw. das Ortszentrum von Keutschach nicht besuchen und oft nicht einmal wahrnehmen.

Hauptplatz 01 – Kopie Erzherzog Johann Platz Fernitz
2015
Erzherzog Johann Platz Fernitz

Die Gemeinde Fernitz liegt im südlichen Randbereich von Graz und am Kreuzungspunkt von zwei Landesstraßen (L371 und L312). Von Graz kommend verdichtet sich die Bebauungsstruktur über Gössendorf nach Fernitz bis hin zu einem hochwertigen Ortszentrum im Kreuzungsbereich der beiden Landesstraßen. Wichtige öffentliche Funktionen wie das Gemeindeamt, die Kirche, der Kirchplatz, gastronomisches Angebot, die Feuerwehr und (etwas abgerückt) ein Nahversorger sind zentral rund um den Erzherzog-Johann-Park angeordnet. Der Vorplatz der Kirche und die Anbindung an den zentralen Park wurden vor ca. 15 Jahren neu gestaltet und sind vor allem an Wochenenden stark belebte Bereiche, die durch das Zusammenspiel von Park und gastronomischen Einrichtungen auch einen beachtlicher Anziehungspunkt für Gäste aus der Region bilden.

Die Bereiche, die das Leben im öffentlichen Raum schon jetzt durch gute und differenzierte Gestaltung hervorragend unterstützen, befinden sich hauptsächlich südlich der Achse der Hausmannstättner Straße. Nördlich davon befinden sich das Gemeindeamt, die alte und neue Feuerwehr, eine Bank sowie ein Parkplatz für PKW und Busse. Diese Straße weist im Bestand eine starke Trennwirkung auf. Eine weitere Aufwertung des öffentlichen Raums rund um den Park als Lebensraum ist das erklärte Ziel der Gemeinde.

Potenzialanalyse_Kaiser_Josef_Viertel Potenzialanalyse Villach Kaiser-Josef-Viertel
2015
Potenzialanalyse Villach Kaiser-Josef-Viertel

Im Gesamtgefüge der Innenstadt von Villach gibt es stark belebte und entsprechend ökonomisch vitale Bereiche und Bereiche, die zwar als Teil der Innenstadt erlebt werden, jedoch nicht denselben Grad an Vitalität aufweisen. Neben der Hauptachse der Innenstadt (vom Bahnhof zum Rathaus) gibt es angrenzende Bereiche, die vor allem südlich der Drau Teil der Fußgängerzone sind, jedoch einen Mangel an Leben zeigen. Hier erscheint vor allem des Kaiser-Josef-Viertel problematisch, in dem eine Belebung in sozialer und wirtschaftlicher Sicht gewünscht wird. Welche Maßnahmen sind geeignet, um durch eine Verbesserung des erlebbaren Charakters im öffentlichen Raum eine Aufwertung dieser Stadträume zu erzielen? Eine qualitative und städtebauliche Analyse des Raumgefüges soll die Frage beantworten, welche Potentiale im öffentlichen Raum in sozialer, funktionaler, gestalterischer und gegebenenfalls verkehrstechnischer Hinsicht aufgezeigt werden können, um die gewünschte Aufwertung zu erzielen. Hierbei soll auch überprüft werden, ob eine partielle und gezielte Öffnung der Fußgängerzone für den Verkehr im Sinne von Shared Space bzw. Begegnungszone als sinnvolle Maßnahme erscheint, um eine Belebung des Quartiers zu bewirken.

Vorbesprechung_2014-01-24_Seite_2 Konzeptstudie Stattegg
2014
Konzeptstudie Stattegg

Gemeindeamt und Kapelle, das Cafehaus und das Haus der Generationen bilden das neue Ortszentrum der stark wachsenden Gemeinde Stattegg. Durch die Stellung der Gebäude wird ein neuer zentraler Platz definiert, der durch die konsequente Rasterstruktur klar und streng angelegt ist. Der Platz kann als Bühne für zahlreiche soziale Aktivitäten genutzt werden, weil alle Parkplätze jenseits des frei gehaltenen Mittelbereichs angelegt sind. – Die Grundkomposition wird stark gestört durch die Straße, die den Platzraum durchschneidet. Die Ausgestaltung als leicht geschwungene Straße mit begleitenden Grünflächen und durch Bäume von den zerteilten Platzhälften getrennt, führt klarerweise zu hohen Geschwindigkeiten. Zebrastreifen werden, trotz Fahrbahnteiler, wenig beachtet. Die Ausbildung der Bushaltestellen mit Haltebuchten dient ebenfalls der ungehinderten, schnellen Fahrt der PKW.

Südspange mit grünachse und spange Masterplan Ortskern St. Johann in Tirol
2014
Masterplan Ortskern St. Johann in Tirol

Der Masterplan Ortskern zeigt eine Entwicklungsvision für das Ortszentrum von St. Johann In Tirol. Er behandelt zugleich die Frage des öffentlichen Raums und zeigt Möglichkeiten der baulichen Entwicklung in vorhandenen Baulücken und Brachflächen im Ortskern. Der Masterplan wurde in den vergangenen Jahren in mehreren Stufen entwickelt und geht auf das Ortsmarketing-Projekt „St. Johann 2020“ aus dem Jahr 2010 zurück. Seither bildet die Ausarbeitung des Masterplans einen wichtigen Prozess innerhalb der Gemeinde. Der Ausgangspunkt sind soziale und wirtschaftliche Fragestellungen: Was macht das Ortszentrum für BürgerInnen und Gäste attraktiver? Wie kann die Struktur und die Erscheinung des Ortszentrums so verbessert und erweitert werden, dass das Ortszentrum als Lebensraum noch mehr Qualität erhält? Wie können Fragen der Verkehrserschließung, die Erfordernisse des Handels und die Zielvorgaben des Ortsbildschutzes so zueinander in Beziehung gesetzt werden, dass eine Gesamtlösung entsteht, die in Zukunft die Funktion einer Leitvision erfüllen kann? Der Masterplan in seiner jetzt vorliegenden Ausprägung ist aus einem Wettbewerbsprojekt der Dorferneuerung Tirol hervorgegangen. Die Ideen aus diesem Projekt wurden in zahlreichen Gesprächsrunden geschärft und sind mit den politischen Gremien der Marktgemeinde abgestimmt. Somit etabliert sich der Masterplan als Leitlinie für die zukünftige Ortsentwicklung, sowohl für die Marktgemeinde selbst als auch für interessierte Bauwerber. Der Masterplan Ortskern St. Johann zeigt im Zusammenhang auf, wie der öffentliche Raum attraktiver gestaltet wird und wie zukünftige Bebauungen im Ortskern ausgebildet werden sollen, um in Summe den Ortskern von St. Johann in Tirol noch einladender und lebendiger zu machen.

Ried-19 Ried Potenzialanalyse Shared Space
2012
Ried Potenzialanalyse Shared Space

Durch die hier vorgelegte Studie werden der Zustand und das Erscheinungsbild des öffentlichen Raums qualitätiv erhoben, um die Potenziale für Veränderungen zu ermitteln. Diese Veränderungen müssen im Einklang von verkehrlichen, wirtschaftlichen und sozialen Faktoren erfolgen und – im Sinne der Shared Space Prinzipien – in Anwendung einer neuen Planungskultur im Hinblick auf mögliche partizipative Prozesse konzipiert und durchgeführt werden.

Besonders betrachtet wird dabei natürlich die gesamte Raumfolge vom neuen EKZ bis in den ‚inneren Kreis‘ der Innenstadt (= der Bereich innerhalb des sogenannten Einbahnrings). Wie können Rainerstraße und Hoher Markt zu attraktiveren Stadträumen transformiert werden, um das neue EKZ zu einem Teil der Innenstadt zu machen? Welche gestalterischen Mittel sind geeignet, um diese Integration zu erreichen? Wie kann eine Anwendung der Shared Space Prinzipien in diesem Bereich aussehen?

kufstein_01 Potenzialanalyse Shared Space Kufstein
2011
Potenzialanalyse Shared Space Kufstein

Durch die hier vorgelegte Studie werden der Zustand und das Erscheinungsbild des öffentlichen Raums erhoben, um die Potenziale für Veränderungen zu ermitteln. Diese Veränderungen sollten im Einklang von verkehrlichen, wirtschaftlichen und sozialen Faktoren erfolgen und – im Sinne der Shared Space Prinzipien – in Anwendung einer neuen Planungskultur im Hinblick auf mögliche partizipative Prozesse konzipiert und durchgeführt werden.

In der Folge einer stadträumlichen Analyse (Raum – Funktion – Verkehr – Attraktivität) werden durch diese Studie Gebiete im öffentlichen Raum identifiziert, die für den Ansatz einer Planung und Transformation nach „Shared Space“ Prinzipien geeignet sind. Wie diese Transformation aussehen könnte, wird beispielhaft aufgezeigt.

Lebenskunstdorf_01 Lebens-Kunst-Dorf
2009
Lebens-Kunst-Dorf

Für ein ca. 104ha großes Grundstück in der Oststeiermark wird ein anspruchsvolles Lebensprofil gesucht, um über die touristische Nutzung hinaus einen attraktiven Lebensort entstehen zu lassen. Ein idealisiertes Dorf, das zu einem Ort der Lebenskunst werden kann. Die naheliegende Nutzung als Golf-Resort wird so um anspruchsvolle Architekturen ergänzt, um über den Status eines verlängerten Urlaubs hinaus einen Lebensort zu schaffen, an dem der volle Aktivitätskreis freier Menschen ausgefüllt werden kann. So entstand ein Raumprogramm, das neben Wohnarchitekturen (gegliedert in Hotel, Apartment und Einzelhaus) und Restaurationsbetrieben auch ein Kulturhaus und kleine Spa-Anlage umfasst. Wer als Gast kommt, soll als Bewohner bleiben können, die hier längere Lebensabschnitte verbringen kann – in einer ruhigen Landschaft (mit Blick bis zur Riegersburg), in guter Verkehrsanbindung (nach Graz und Wien), und ohne den Zwang, diesen Ort je wieder verlassen zu müssen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Energie Erlebnispark Zangtal
2007
Energie Erlebnispark Zangtal

Projektkonzept, 2007 erarbeitet in Zusammenarbeit mit Mag. Roman Perissutti und Manfred Hecht

Das aufgelassene Bergbaugebiet des Zangtals ragt unmittelbar in das Stadtgebiet von Voitsberg. Die Studie versucht ein Nutzungskonzept des Geländes jenseits der musealen Inszenierung als Bergbauerlebniswelt. Das Thema des Energieerlebens in unterschiedlichen Formen wird zum zentralen Motiv des gesamten Konzepts.